xphone: Das Superhandy

Schade, dass ich mich bereits entschieden und das Nokia 5800 XM gekauft habe. Denn hätte ich gewusst, dass es das xphone gibt, wäre meine Entscheidung wohl anders ausgefallen.

(via trendlupe)





Firefox synchronisiert sich

Mozilla hat in seinen Labs ein Add-On veröffentlicht, das es erlaubt Lesezeichen (Bookmarks), History und weitere Einstellungen des Firefox-Browsers mit anderen Rechnern zu synchronisieren. Weave ermöglicht es also, Firefox-Installationen auf verschiedenen Rechnern auf dem selben Stand zu halten. Die Erweiterung befindet sich noch in einer Testphase, funktionierte aber bei meinem Versuch fehlerfrei.

Nach dem Installieren des Add-Ons muss über Weave ein Account eingerichtet werden. Die Zugangsdaten gibt man auch auf den anderen Rechnern ein und wählt die zu synchronisierenden Bereiche aus. Den Rest erledigt die Erweiterung automatisch und sendet die Dateien verschlüsselt an einen Server. Von dort aus werden alle Firefox-Instanzen synchronisiert. Lesezeichen auf dem heimischen PC etwa, landen direkt auf dem Laptop oder im Firefox am Arbeitsplatz.

Link: Mozilla Weave für Firefox





Kaufempfehlung: Neues Handy

Ich verabschiede mich in den Winterurlaub. Ab morgen werde ich – hoffentlich – das Snowboardfahren lernen und bis kommenden Samstag in Südtirol sein. Im Urlaub werde ich allerdings auf mein Handy (Palm Treo 500) verzichten müssen. Heute Vormittag hat es einfach den Geist aufgegeben. Zum Glück habe ich noch ein simlock-freies Nothandy auf Reserve, das mich bis zum Ende des Urlaubs begleiten wird. Doch welches Handy kaufe ich mir danach? Zur Wahl stehen aus Budgetgründe nur zwei Modelle. Ich freue mich auf Eure Meinung. Danke fürs Abstimmen!





Hund im Büro

Es gibt ja viele Parodien und Remixe auf Christoph Maria Herbsts Rolle Bernd Stromberg. Doch dieser schöne Song ist eine Meisterleistung in Bild und Ton.





Kindle DX ist da

Amazon hat den Verkauf des eBook-Readers Kindle DX gestartet. Nettes Gerät, jedoch mit einigen Einschränkungen für Deutschland. So können beispielsweise Blogs hierzulande vorerst nicht gelesen werden. Auch der experimentelle Browser ist noch nicht einsatzfähig. Könnte aber den endgültigen Durchbruch bringen.

Natürlich, in erster Linie soll man mit dem neuen Kindle DX Bücher lesen können. Dafür ist das Gerät einfach perfekt. Das Display gleicht einem Blatt Papier. Hält man den Kindle in der Hand, sieht es fast so aus als würde eine Demofolie auf dem Gerät kleben. Eine täuschend echte Abbildung von Text und Bild. Und wie das bei einem Blatt Papier so ist, fehlt auch hier die Hintergrundbeleuchtung. Wer lesen will, braucht also Licht, wie bei einem richtigen Buch. Auch PDF-Dokumente werden ab Werk unterstützt, was Business-Nutzern aber auch Studenten gefallen könnte. Allerdings muss man mit Schwarz-Weiß und Grau vorlieben nehmen, das Display unterstützt keine Farben. Per Knopfdruck konnte schon beim kleinen Bruder, dem 6-Zoll-Gerät, eine Seite gedreht werden. Beim Kindle DX übernimmt ein Lagesensor das automatische Drehen, sobald der Kindle horizontal gehalten wird.

Erstaunt hat mich das Vertriebs-Konzept für die digitalen Bücher. Dafür ist jeder Kindle DX mit einer SIM-Karte ausgestattet, die sonst in Handys und UMTS-Karten Platz findet. Ein Deal mit dem amerikanischen Mobilfunkbeteiber AT&T ermöglicht es, weltweit ohne zusätzliche Gebühren online zu gehen und sich Bücher innerhalb 60 Sekunden herunterzuladen, so das Versprechen. Was Amazon da anbietet und als “Global Wireless” bezeichnet, ist also eine weltweite UMTS-Flatrate für den Erwerb von Büchern, völlig unabhängig von WLAN-Hotspots. Roaminggebühren fallen keine an, es besteht schließlich auch kein Nutzungsvertrag und somit keine Verpflichtung für den Kunden.

Die ständige Verfügbarkeit des Internets bietet einen weiteren Vorteil. Bei Amazon können Zeitungsabonnements abgeschlossen werden. Der tägliche Gang zum Briefkasten bleibt dadurch erspart. Der Kindle lädt sich die aktuellen Ausgaben automatisch. So kann die Lieblingszeitung oder -zeitschrift auch im Urlaub ohne zusätzliche Kosten gelesen werden. Egal, wo man ist. Die Auswahl an deutschen Zeitungen ist derzeit aber noch überschaubar und somit ausbaufähig.

Sobald mehr deutschsprachige Bücher und Zeitungen verfügbar sind, werde ich mir die Anschaffung überlegen. Ich tendiere aber zur 6-Zoll-Variante. Hier wurde leider in der aktualisierten Version der SD-Kartenslot eingespart. Für den DX, den Amazon übrigens aus den USA liefert, zahlt man ca. 350 Euro. Die kleine Version ist für umgerechnet 180 Euro erhältlich.





Umweltschonende Suchmaschinen

Das Suchen im Internet gehört zu unserem Alltag. Jedoch verursacht jede einzelne Suche einen gewissen CO2-Ausstoß. Ich habe für euch eine kleine Übersicht an CO2-neutralen Suchmaschinen zusammengestellt, mit denen man bei der Internetsuche sogar den Regenwald schützen kann.

1. Ecosia


Die wohl beste “grüne” Alternative fürs Netz. Ecosia wird bei den Suchergebnissen von Yahoo und bing unterstützt. Mindestens 80 Prozent der Erlöse aus den gesponsorten Links spendet der Betreiber an den WWF. Auf diesem Weg schützt jeder Nutzer pro Suchenanfrage knapp zwei Quadratmeter Regenwald. Die Server werden mit Ökostrom betrieben. Ecosia ist meine neue Standard-Suchmaschine und läßt sich mit einem Add-On problemlos in den Firefox integrieren.

2. Forestle


Zuerst dachte ich, dass das die Suchmaschine eines schwäbischen Betreibers ist. Auch bei Forestle wird der Regenwald geschützt. Die angegebene Fläche ist jedoch deutlich kleiner. 0,1 Quadratmeter können hier pro Suchauftrag gerettet werden. Das System ist ähnlich wie bei Ecosia, 90 Prozent der Einnahmen gehen an das Projekt Adpopt an acre. Forestle gleicht darüber hinaus die überschüssige CO2-Produktion, die etwa durch die Netzwerkinfrastruktur oder den Rechner der Nutzer verursacht wird, durch den Kauf von Zertifikaten für erneuerbare Energien wieder aus. Der Initiator der Plattform kommt übrigens aus Deutschland und heißt Christian Kroll.

3. Znout


Die Suchmaschine Znout verzichtet darauf, Werbeeinnahmen für bestimmte Zwecke weiter zu leiten und kooperiert bei den Suchergebnissen mit Google. “Grün” wird Znout ausschließlich durch den Kauf von Zertifikaten für erneuerbare Energien.

Fazit: Wer bisher immer Google genutzt hat und darauf nicht verzichten möchte, kann Znout als Alternative wählen. Für alle anderen User bieten sich Ecosia und Forestle an, die zwar “nur” über die Yahoo-Suchergebnisse verfügen, jedoch aktiv Umweltschutz betreiben und den Regenwald schützen.






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