Samstag, 13. März 2010 | Von Konstantin Winkler | Musik, Pop

Foto: Willi Weber / ProSieben
Lena ist ein Publikumsliebling. Das zeigten die Votings der öffentlich-rechtlichen Radiosender und das allgemeine Gefühl während jeder einzelnen Castingsendung von Unser Star für Oslo.
Lena hat etwas, ihre eigene Art und einen perfect british accent, den Jurymitglieder immer wieder gelobt haben. Echo-Gewinner Jan Delay wollte sogar wissen, ob Meyer-Landrut englischsprachige Vorfahren hat. Lena kann die Massen unterhalten, weiß genau wie sie wirkt und was sie tut. Ihr Tanzstil ist sehr eigen aber schön anzusehen und manchmal trifft sie auch die Töne der Songs, die sie auf der Bühne performt. Mal mehr, mal weniger. Genau diese Mischung macht ihre Wirkung und den kleinen Boom auch aus, der in den letzten Wochen um die Person Meyer-Landrut herrscht. Sie ist ein bisschen das Mädchen von nebenan und doch anders.
Beim heutigen Finale im Ersten hat bei Lena aber der wohl wichtigste Aspekt beim Eurovision Song Contest etwas gefehlt: Die gesangliche Qualität. Obwohl sie im Vergleich zu den vorherigen Sendungen eher mittelmäßig gesungen hat, bekam sie mehr Zuspruch als die sicherer wirkende Konkurrentin Jennifer Braun. Freilich zehrt ein solcher Wettbewerb an den Nerven der jungen Mädchen, die sonst ihren Arbeitsplatz eher in der Schule haben – hinter den Bänken. Vielleicht darf man also bei einem solchen Auftritt in diesem Umfeld auch nicht eine perfekte Darbietung erwarten. Am 29. Mai in Oslo allerdings schon. Denn dann wird allein ihr Talent zu unterhalten, ihr Humor und ihr Aussehen nicht reichen, wenn die Stimme versagt.
Donnerstag, 11. März 2010 | Von Konstantin Winkler | Mein Leben

Pflanzen sind toll. Sie erfüllen ein Zimmer mit Leben und sorgen zudem für einen Hauch von Natur in den eigenen vier Wänden. Zu meinen bisherigen grünen Freunden gesellt sich nun ein weiterer hinzu, der aber etwas anders ist. Heute ist Flip Flap aus den USA angekommen: Meine erste virtuelle Pflanze. Wenn der Lichteinfall stark genug ist, versorgt eine Solarzelle den Flip Flap mit Energie und die Blätter fangen an, sich langsam zu bewegen. Eine nette Spielerei, die natürlich keine echten Pflanzen ersetzen kann.
Montag, 22. Februar 2010 | Von Konstantin Winkler | Musik, Netzwelt

Eine unfassbar große Anzahl an heruntergeladenen Songs. Im iTunes Store wird die magische Grenze bald erreicht sein. Der User, der exakt den zehnmilliardsten Song runterlädt, wird von Apple belohnt. Als Geschenk winkt ein 10.000-Dollar-Gutschein für den Store.
Freitag, 12. Februar 2010 | Von Konstantin Winkler | Mein Leben

Computerspiele haben mich in meiner Jugend immer begleitet. Anfangs hatte ich einen Atari 2600, danach einige Nintendo-Konsolen und später auch meinen ersten Rechner. Videogames haben mich schon immer fasziniert, allerdings ist in letzter Zeit oft grafische Perfektion wichtiger als das Gameplay oder die Idee, die hinter einem Spiel steckt. Diese Entwicklung finde ich schade, zumal das nicht Eigenschaften sind, die sich gegenseitig ausschließen müssten.
Mauricio Giraldo hat viel Zeit und Arbeit in einen tollen Überblick gesteckt, der die Geschichte der Videogames grafisch in einer Timeline zeigt. Flash wird vorrausgesetzt:
the videogame history timeline (beta)
Donnerstag, 11. Februar 2010 | Von Konstantin Winkler | Mein Leben

Ihr seht zwei VORTEILScards der Österreichischen Bundesbahnen. Diese Karten sind in etwa gleichzusetzen mit der Bahncard, die von der Deutschen Bahn angeboten wird. Innerhalb Österreichs erhält man damit 50% Ermäßigung auf den Fahrpreis. Nachdem ich Wien wirklich lieb gewonnen habe und mit Philip mehrmals im Jahr hinfahre, rentierte sich diese Anschaffung.
Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, dass auf der rechten Karte einige Angaben fehlen. Beispielsweise mein Name oder das Gültigkeitsdatum. Nein, ich habe nicht mit Photoshop rumgepfuscht. Es handelt sich hier um die originale Folgekarte, die ich im Dezember beantragt hatte. Beim Druck der Karte wurden die wichtigsten Informationen einfach vergessen. Als ich bei der Hotline der ÖBB anrief, erklärte mir eine etwas irritierte Mitarbeitern, dass der Druck nun erneut in Auftrag gegeben wurde, ich aber bitte bei meinem nächsten Aufenthalt in Österreich die fehlerhafte Karte abgeben solle. Mach ich – vielleicht.
Mittwoch, 10. Februar 2010 | Von Konstantin Winkler | Mein Leben
Als Clubfan fällt es schwer, heute Partei zu ergreifen. Hält man eher zu den Bayern oder doch zur Nachbarstadt Fürth. Oder versucht man sich gar als neutraler Beobachter? Gut, wir reden hier vom Fußball und wenn ich nicht gerade im Konferenzstudio stehe, ist es mit der Neutralität dann doch etwas schwieriger. Fußball ist verdammt nochmal emotional und da kann man dezent auf Neutralität pfeifen, im privaten Umfeld. Im Zweifel drücke ich also vielleicht doch den Fürthern die Daumen, weil es einfach der kleinere Verein ist, die Sensation bei einem Sieg umso größer wäre und weil dann wenigstens eine fränkische Mannschaft im Pokal bleibt.
Ich hab eben mit Günther Koch telefoniert. Und siehe da, er sieht’s ähnlich wie ich: “Im Zweifelsfall bin ich natürlich für die Fürther. Solange die Bayern aber nicht gegen einen fränkischen Verein spielen, bin ich für den FCB”, sagte er mir. Damals hatte Günther übrigens auch den 1:0-Sieg des TSV Vestenbergsgreuth kommentiert, bei dem der FC Bayern 1994 in der 1. Runde des DFB-Pokals ausschied. Und Sensationen mögen wir ja alle.
Dieser Artikel ist im offiziellen Blog von 90elf veröffentlicht worden.